
Kleine Steinhaufen, große Wirkung: Hermeline profitieren von Rand- und Außenbereichen der Weide – eine einfache Maßnahme für mehr Biodiversität auf Privatweiden / Foto iStock
Mehr Lebensraum für Hermelin & Co.: Einfache Schritte für Ihre Weide
9. Februar 2026
Uni Bern-Forschende zeigen: Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen fördern Biodiversität auch auf landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Besonders Hermeline profitieren, wenn diese Strukturen fachlich geplant und auf Landschaftsebene koordiniert umgesetzt werden.
Was das bedeutet
Hermeline bevorzugen größere, gut platzierte Stein- und Steinhaufen als Rückzugs- und Jagdorte.
Regionale Projekte mit Planung durch Fachleute erhöhen die Sichtung von Hermelin-Beobachtungen deutlich – auch auf Privatweiden.
Was Reiterinnen und Reiter tun können
Platzieren Sie Stein- oder Steinhaufen am Rand Ihrer Weide oder außerhalb der eigentlichen Paddocks, so dass sie für Pferde unzugänglich bleiben.
Arbeiten Sie eventuell mit lokalen Naturschutzstellen oder erfahrenen Hofberatern zusammen, um die Maßnahme regional abgestimmt zu planen.
Dokumentieren Sie Veränderungen: Notieren Sie Sichtungen oder markieren Sie Beobachtungen, idealerweise mit einfachen Notizen oder Fotomaterial
Nutzen Sie vorhandene Strukturen: Legen Sie stein- oder steinähnliche Haufen an geeigneten, ruhigen Stellen an, die nicht gestört werden.
Beleuchten Sie Ihre Ziele: Weniger Schädlingsdruck durch natürliche Prädatoren und eine vielfältigere Weideumgebung, die auch für Pferde wertvoll bleibt.
Mehr Biodiversität stärkt das ökologische Gleichgewicht auf der Weide, fördert natürliche Schädlingskontrollen und unterstützt eine gesunde Umgebung für Pferde.
Professionelle Planung spart Zeit und sorgt dafür, dass Maßnahmen wirkungsvoll umgesetzt werden, ohne den Reitbetrieb zu stören.
Zukünftig prüfen Forscher weitere Arten (Reptilien, Laufkäfer, Spinnen) und den Erfolg ähnlicher Maßnahmen. Wir halten euch auf dem Laufenden.
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